Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

Paulus beruft sich auf den KaiserMit einem Gottesdienst, der die Not verfolgter Christen aufgreift, beteiligt sich die Evangelische Freie Gemeinde Reutlingen am 16. November an dem weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen.

Während in unserem Land Religionsfreiheit vorherrscht, die nicht nur den christlichen Gemeinden, sondern verschiedenen religiösen Gruppierungen zu Gute kommt, erleben Christen in vielen Ländern dieser Welt Unterdrückung und zum Teil brutale Verfolgung.

So bekämpft zum Beispiel Algerien seine christliche Minderheit. Im Jahr 2008 wurde die Hälfte der protestantischen Gemeinden angewiesen, ihre Kirchen zu schliessen. Christen wurden wegen Bibelbesitz verhaftet. Die 10'000 evangelischen Christen des Landes gelten als Gefahr, obwohl sie gegenüber den rund 32 Millionen Muslimen eine mikroskopische Minderheit ausmachen (Quelle: Open Doors).

In der Türkei waren die Morde an einem deutschen und zwei einheimischen evangelikalen Christen im April 2007 bisheriger Höhepunkt einer zunehmenden Hetze gegen Christen in den türkischen Medien. In den letzten eineinhalb Jahren wurden 97 türkische Bürger wegen Verunglimpfung des Türkentums vor Gericht gestellt, darunter zuletzt die beiden Konvertiten Hakan Tastan (37) und Turan Topal (46), weil sie angeblich durch einen Bibelkorrespondenzkurs das Türkentum verunglimpft und Hass gegen den Islam geschürt hätten (Quelle: Deutsche Evangelische Allianz e.V.).

Es ist uns ein Anliegen, für unsere Geschwister zu beten, damit sie die Last der Verfolgung ertragen und darüber hinaus ihren Verfolgern die Liebe Christi bezeugen können. Angesichts der Selbstverständlichkeit, mit der Islamische Gruppierungen in Deutschland ihr Recht auf Religionsfreiheit einfordern, möchten wir aber auch darauf hinweisen, dass Religionsfreiheit keine Einbahnstraße sein darf.

Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben. Hebräer 13,3