Frankreich verbietet Werbung von Jugendlichen mit Down-Syndrom

Wie das Nachrichtenmagazin [pro] berichtet, hat das oberste französische Verwaltungsgericht die Ausstrahlung eines Werbespots verboten, der glückliche Jugendliche mit Downsyndrom zeigt. Der Clip könne auf Frauen, die abgetrieben haben, verstörend wirken.

Dieses Urteil offenbart ideologische Abgründe. Um Abtreibungen nicht in Frage zu stellen, soll die Würde und das Lebensrecht von Menschen mit Downsyndrom nicht in diesem Zusammenhang diskutiert werden. Ganz unwillkürlich muss ich in diesem Zusammenhang an die Verbrechen der Nazis in Grafeneck, auf der Schwäbischen Alb, denken. Der Massentötung tausender behinderter Menschen ging ihre verbale Entmenschlichung als "Defektmenschen" und "seelenlose Menschenhülsen" voraus. Der betreffende Film wäre also auch - ungeachtet unterschiedlicher Ausgangsinteressen - von einem nationalsozialistischen Gerichtshof verboten worden ....

Die Bibel definiert den Wert eines Menschen nicht aufgrund seiner seelischen oder geistigen Unversehrtheit, sondern aus der Tatsache heraus, dass er ein Geschöpf Gottes ist. Die Liebe Gottes unterscheidet nicht zwischen krank und gesund, alt oder jung, Rasse oder Geschlecht.

Denn die Gnade Gottes ist jetzt sichtbar geworden, um allen Menschen die Rettung zu bringen. Sie erzieht uns dazu, die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden zu verleugnen und besonnen, gerecht und mit Ehrfurcht vor Gott in der heutigen Welt zu leben, ... Titus 2,11-12.

Wo die Ehrfucht vor Gott verloren geht, wird letztlich auch dem Menschen die Würde genommen. Wir laden Sie herzlich ein, Gott kennen zu lernen!

Hinweis: Den Artikel der Zeitschrift [pro] finden Sie hier ...