Ostern: Hoffnung und Verantwortung

Die Nachricht von der Auferstehung Jesus Christi hat diese Welt verändert. Jesus von Nazareth hatte nicht nur über ein weiterleben nach dem Tod gesprochen, er war buchstäblich von den Toten zurück gekommen. Das Grab, in das man ihn nach seiner Kreuzigung gelegt hatte, war leer. Nicht, weil man den Leichnam gestohlen hätte, wie manche nachträglich versuchten, das Wunder zu erklären ...

Jesus Christus suchte die Jünger auf. Vierzig Tage lang besprach er sich mit seinen Jünger. Er aß mit ihnen und sie hatten die Wunden seiner Kreuzigung vor ihren Augen.

Nein, die Auferstehung Jesu war kein Wunschtraum der Jünger, sondern eine konkrete, lebensverändernde Erfahrung. Mit der Gewissheit der Auferstehung wurde für sie fassbar, dass das Evangelium mehr ist, als eine vertröstende Botschaft für Kranke, Leidende, Sterbende. Das Wort vom Kreuz und der Auferstehung Jesu ist eine konkrete Herausforderung für jeden Menschen, denn es stellt ausnahmslos jeden Menschen vor die Frage, wie er sich in diesem Leben zu Gott stellt, vor dem er sich einst verantworten muss: "Denn der Menschensohn wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen und jedem nach seinem Tun vergelten." (Matthäus 16,27)

Die Jünger Jesus hatten bei ihm Liebe, Vergebung und Annahme erfahren. Nun waren sie herausgefordert, diese persönliche Erfahrung Anderen in Wort und Tat mitzuteilen. Tatsächlich breitete sich das Evangelium, das ist die frohe Botschaft von Jesus Christus, in rasender Geschwindigkeit bis in die entlegensten Winkel des Römischen Reiches aus.

Wie wird es sein, wenn Sie nach diesem Leben Gott begegnen und sie sich vor ihm verantworten müssen?
Jesu Tod und Auferstehung kann auch für Sie die lebensentscheidende Wende bedeuten.