Unser Gottesdienst - Die Predigt

Wie soll man den glauben, von dem man nichts gehört hat? Und wie soll man von ihm hören, wenn keiner predigt? Aber wie soll die Botschaft gepredigt werden, wenn niemand den Auftrag dazu bekommen hat? Doch das ist geschehen. Es ist eingetroffen, was geschrieben steht: "Was für eine Freude ist es, wenn die Boten kommen und die gute Nachricht bringen." ... Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft und die Verkündigung aus dem Wort von Christus. (nach Römer 10,14-17).

Ein wesentlicher Teil unseres Gottesdienstes ist die Predigt. Die Aufgabe eines Predigers liegt darin, das Wort Gottes bekannt zu machen, es zu erklären und den Bezug zu den Lebensumständen der Zuhörer herzustellen.

Die Bibel ist eine unerschöpfliche Quelle der Gotteserkenntnis und ein verlässlicher Ratgeber für das Leben. Selbst ein Kind kann die Berichte über Jesus lesen und begreifen wie groß die Liebe Gottes zu uns Menschen ist. Manche Bibelteile bedürfen jedoch der Erläuterung, weil sie sich z.B. auf kulturelle Besonderheiten einer längst zurückliegenden Zeitepoche beziehen.

Ungeachtet ihres Alters hat die Heilige Schrift dabei nichts von ihrer Aktualität und Glaubwürdigkeit eingebüßt. Sie ist Gottes Wort, das zwar von Menschen niedergeschrieben, aber durch seinen Geist hervorgebracht wurde. Es ist uns deshalb ein Anliegen, die Bibel zusammenhängend zu lesen und in unseren Predigtreihen ganze biblische Bücher zu betrachten. In der Praxis bedeutet dies, dass wir aktuell das Markusevangelium betrachten und uns vorher mit den beiden Samuelbüchern des Alten Testamentes beschäftigt haben.

Den Predigtdienst teilen sich verschiedene Brüder der Gemeinde. Über das Jahr verteilt bereichern aber auch Gastprediger und Missionare die Verkündigung. Gerade diese Vielfalt der Predigt auf der Grundlage des einzigartigen, ewigen Gotteswortes, wie es uns in der Bibel vorliegt, wird auch von Gästen immer wieder dankbar erwähnt und hervorgehoben.

Letztlich geht es jedoch nicht um das Lob für eine "schöne Predigt". Genauso wenig wie es um "wohlwollende Zuhörer" geht. Paulus beschrieb auf was es wirklich ankommt mit folgenden Worten:

Immer wieder danken wir Gott dafür, dass ihr die Botschaft, die wir euch in seinem Auftrag gebracht haben, nicht als Lehre von Menschen aufgenommen habt, sondern als das, was sie tatsächlich ist: als Wort Gottes. Und weil ihr diesem Wort glaubt, erweist es seine Wirksamkeit an euch. (1.Thes 2:13 [NeÜ])

Wussten Sie schon, dass Gottes Wort ihr Leben verändern kann?