Attentate auf Kirchen und Weihnachtsgottesdienste

Nach dem Überfall auf eine christliche Kirche in Bagdad, dem Ende Oktober über 40 Gläubige zum Opfer fielen, wurden zu Weihnachten weitere Kirchen in Nigeria und auf der Insel Jolo (Philippinen) angegriffen. In beiden Ländern gibt es Hinweise, dass die Attentate durch radikalislamische Kräfte ausgeführt wurden.

Islamisch motivierter Terror gegen Christen ist nichts Neues. Neu ist allenfalls, mit welcher Brutalität er sich ausgerechnet während christlicher Gottesdienste schonungslos gegen alt und jung richtet und dabei ganze Familien umbringt.

Dieser gnadenlose Hass erinnert an den König Herodes, der seine Soldaten nach Bethlehem schickte, um alle Jungen im Alter von bis zu zwei Jahren töten zu lassen. Er wollte keine Konkurrenz für seinen Herrschaftsanspruch und bewies damit doch nur, dass er selber ein gebundener, verlorener Mensch war.

Jesus Christus sagte später:

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. ... Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm." (aus Johannes 8)

Doch anders als so viele Menschen in dieser Welt beantwortete Jesus Christus diesen Hass nicht mit Gewalt und Hass seinerseits, sondern er nahm freiwillig unsere Schuld auf sich, um uns mit Gott zu versöhnen.

Er kam, um Menschen aus der Macht Satans zu befreien. Kam, um Schuld zu vergeben und Hass durch Liebe zu überwinden.

Wer sich auf ihn einlässt, wer ihn sucht und an ihn glaubt, für den gilt:

"Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen!" (Johannes 8,31-32).

Weihnachtsgottesdienste werden abgehalten, um auf diese Wahrheit hinzuweisen. Sie bringen Licht in eine dunkle Welt. Terror wird dieses Licht nicht auslöschen können. Er macht nur umso deutlicher, wie sehr diese gefallene Welt Jesus Christus braucht.